„Über den Wolken, muss die Freiheit wohl grenzenlos sein….“ Und der Ausblick. Erst recht über der schönen Landschaft des Saarlandes. Wer im Segelflieger seine Runden über den Saar-und Bliesgau dreht, über den Hochwald segelt oder die Spuren des einstigen Bergbaus aus der Luft aufspürt, entdeckt das Saarland der Vogel-Perspektive neu.

 

Aeroclub Bexbach

Die Heimat des Aeroclubs Bexbach ist der Flugplatz Bexbach. Der Club bietet Schnupperflüge für Interessierte in allen Sparten an (Segelflug, Segelkunstflug, Motorflug, Motorsegelflug, Ultraleichtflug und Modellflug), auch zum Beispiel auch Segelflug-Projekttage für Schulklassen und Gruppen. Sogar Fotoflüge können beim Aeroclub Bexbach durchgeführt werden. Wer eine Fluglizenz erwerben möchte, kann sich von den Mitgliedern und Fluglehrern beraten lassen oder mit einer „Mitgliedschaft auf Zeit“ testen, ob und wieweit das Fliegen für ihn geeignet ist.

Grundsätzlich kann man die Ausbildung zum Luftfahrer entweder in einer Flugschule oder in einem Verein absolvieren. Der AeroClub Bexbach wirbt damit, dass man dort bei einer Flugausbildung als Mitglied im Verein lediglich die Selbstkosten für die Flugstunde zahlen muss, diese Selbstkosten vergleichsweise niedrig sind und man außerdem – egal ob als Schüler oder „fertiger“ Pilot – keine Landegebühr bezahlen muss. Der Verein weißt zudem auf gemeinsame Aktivitäten und freundschaftliches Miteinander hin.

Der Aeroclub Bexbach im Internet

 

Flugsportverein (FSV) Kreis St.Wendel

Der FSV Kreis St. Wendel bietet die Möglichkeit, den Motorsegler- und Segelflugschein zu erwerben. Dazu stehen ehrenamtliche Fluglehrer zur Verfügung, die diese Ausbildung durchführen. Jeder ab 14 Jahren, der die Genehmigung des Fliegerarztes erhalten hat,  ist für diese Ausbildung geeignet.

Der Flugzeugpark des FSV Kreis St. Wendel reicht von klassischen Holzfliegern für den Oldtimer-Fan, über Rennklasse-Flieger für den Leistungsbegeisterten bis hin zu Motorseglern für Reisefreudige und Naturliebhaber. Diese Flugzeuge sind im Vereinsbesitz und können je nach Bedarf von Vereinsmitgliedern, welche die benötigte Zulassung haben, genutzt werden.  Zudem verfügt der FSV Kreis St. Wendel über ein reges Vereinsleben und Aktivitäten wie das jährliche Flugplatzfest, Wettwerbe und Aktionen.

Der FSV Kreis St. Wendel im Internet

 

 

Flugsportverein (FSV) Saarbrücken e.V.

Der FSV Saarbrücken e.V. ist ein am Segelflugzentrum Marpingen stationierter Verein und betreibt Segelflug und Motorsegelflug. Der Verein wurde 1954 beim Amtsgericht Saarbrücken im Vereinsregister eingetragen. Er besteht aktuell aus 34 Mitgliedern. Einige der Mitglieder betreiben nur Segelflugsport, andere haben sich dem Motorsegelsport verschrieben. Viele gehören jedoch beiden Sparten an. Seit 2008 besteht eine Kooperation mit dem FSV Illtal. Beide Vereine bilden im Bereich Flugzeugpark und Ausbildung eine starke Gemeinschaft.

Mit der Ausbildung zum Piloten kann bereits mit 14 Jahren begonnen werden. Beim FSV Saarbrücken kann man zu fairen Preisen mit eigenen Fluglehrern das fliegen erlernen. Der beste Einstieg bietet der Schnupperkurs. Beim “Schnuppern” darf man im Segelflieger schon selbst Hand anlegen. Man fliegt mit den Fluglehrern des Vereins und lernt die ersten Starts die Grundbegriffe zur Bedienung eines Segelfliegers. Außerdem bietet der Verein Gastflüge im doppelsitzigen Segelflugzeug sowie im vereinseigenen Motorsegler an (Dauer von 30 Minuten).

Der FSV Saarbrücken e.V. im Internet

 

Luftsportclub (LSC) Dillingen/Saar e.V.

Der LSC Dillingen/Saar e.V. bietet das Fliegen in verschiedenen Arten vom eigenen Flugplatz an. Ob beim unverbindlichen Schnupperflug, der Ausbildung zum Segel- oder Motorflugpiloten oder dem Modellfliegen, Interessierte sind jederzeit willkommen.

Der Flugplatz des LSC liegt am nordöstlichen Stadtrand von Dillingen. Markante Geländemerkmale sind aktive und stillgelegte Kiesgruben im gesamten Umfeld und der Litermont, die höchste Erhebung in der Nähe, östlich des Geländes. Die Saar fließt etwa fünf Kilometer westlich des Platzes. Am Platz befindet sich eine Halle und das Vereinslokal, die “Fliegerstube”. Platzhalter ist die Stadt Dillingen/Saar, von der der Verein Gelände und Halle gepachtet haben.

Aus Rücksicht auf die Anwohner einer benachbarten Wohnsiedlung im Süden ist für alle Flugzeuge ausschließlich die nördliche Platzrunde in Betrieb. Segelflugstarts werden sowohl im Windenstart (ca. 800 m Seillänge) als auch im F-Schlepp gemacht. Die Thermikwahrscheinlichkeit in der Umgebung des Flugplatzes ist recht hoch. Eine sichere Thermikquelle ist auch bei nicht so gutem Wetter die Dillinger Hütte , 4 Kilometer südöstlich des Platzes.

Der LSC Dillingen/Saar e.V. im Internet

 

 

Akaflieg Saarbrücken

Die Akaflieg Saarbrücken betreibt aus im Wesentlichen drei Luftsportarten: Segelflug, Motorsegelflug und Modellflug. Die Aktivitäten konzentrieren sich jedoch hauptsächlich auf den Segelflug, wobei der Streckensegelflug den größten Stellenwert hat. Ziel der Akaflieg Saarbrücken ist es, die Piloten und Pilotinnen möglichst schnell zum Erwerb des Luftfahrerscheins zu führen, und anschließend an den Streckensegelflug heranzuführen. Darüber hinaus ist es in der Akaflieg Saarbrücken Tradition, an Wettbewerben teilzunehmen, und talentierte Piloten und Pilotinnen zu fördern und zu unterstützen.

Interessierte sind eingeladen, die  Akaflieg auf dem Segelfluggelände am Landesleistungszentrum in Marpingen zu besuchen. Außerdem bietet die Akaflieg Saarbrücken Gutscheine für einen 30 bzw. 60 minütigen Segelflug an (Gutschein für einen 30-minütigen Flug: 50 Euro,  Gutschein für einen 60-minütigen Flug: 80 Euro). Der Start erfolgt im Flugzeugschlepp, d.h. ein Motorflugzeug schleppt den Segler auf eine festgelegte Höhe und nach Möglichkeit direkt in ein gutes Thermikgebiet. Somit hat der Gastpilot die besten Voraussetzungen, auch tatsächlich die gewünschte Dauer fliegen zu können.

Das Segelfluggelände Marpingen liegt im nördlichen Saarland, ca. zehn Kilometerwestlich von St. Wendel. Der Flugzeugpark der Akaflieg besteht aus zwei Einsitzern, zwei Doppelsitzern, einem Motorsegler, einem Motorflugzeug und einem Ultraleichtflugzeug. Das Motorflugzeug und das Ultraleichtflugzeug betreibt Akaflieg gemeinsam mit zwei anderen Vereinen.

Die Akaflieg Saarbrücken im Internet

 

ASC Dudweiler – Abteilung Segelflug

Der ASC Dudweiler fliegt auf dem Segelfluggelände des Aero Club Saar am Landesleistungszentrum Saar (LLZS) in Marpingen. Die Betriebsarten sind Windenstart, Flugzeugschlepp und Motorsegler; zugelassen für Freiballons.  So kann man Segelflieger im ASC Dudweiler werden: Mit der Flugausbildung kann mit Vollendung des 14. Lebensjahres begonnen werden. Die Ausbildung zum Segelflugzeugführer umfasst die theoretische und praktische Flugausbildung, Sprechfunkzeugnis, Sofortmaßnahmen am Unfallort. Die theoretische Ausbildung besteht aus 60 Unterrichtsstunden. Zur praktischen Flugausbildung gehören mind. 30 Flugstunden auf verschiedene Segelflugzeugmustern, davon 15 Stunden Alleinflugzeit. Die amtliche Prüfung für Segelflugzeugführer (Mindestalter 17 Jahre) erstreckt sich auf die theoretisch und praktisch erworbenen Fähigkeiten und wird von der zuständigen Erlaubnisbehörde durchgeführt.

ASC Dudweiler – Abteilung Segelflug im Internet

 

Segelfluggemeinschaft (SFG) „IlSa“ Marpingen

Die Segelfluggemeinschaft „IlSa“ Marpingen wurde 2008 gegründet und besteht aus den beiden saarländischen Flugsportvereinen FSV Illtal e.V. und FSV Saarbrücken e.V. Durch die Bildung der Gemeinschaft konnten Synergieeffekte zwischen beiden Vereinen genutzt werden, unter anderem in den Bereichen Flugzeugpark und Ausbildung. Dadurch finden die Mitglieder optimale Bedingungen vor, um ihrer Leidenschaft – dem Fliegen – nachzugehen. Die „IlSa“ bietet für jeden die Möglichkeit zu fairen Preisen mit eignen Fluglehrern das Segelfliegen zu erlernen oder das Saarland im Rahmen eines Gastfluges aus der Luft zu erkunden.

Die Segelfluggemeinschaft „IlSa“ Marpingen verfügt über zwei doppelsitzige Segelflugzeuge, sowie vier Einsitzer, die zu je 50% den beiden Mitgliedsvereinen gehören. Weiterhin gehören zum Flugpark der beiden Vereine noch zwei Motorsegler und eine Aviat Husky für den F-Schlepp. Wer am Flugsport, egal ob Segelflug oder Motorsegelflug, interessiert ist und seine Heimat von oben erkunden will oder gerne Mitglied in einem der beiden „IlSa“-Vereine werden möchte, kann Sie sich mit einem Gastflug einen ersten Eindruck vom Fliegen bei „IlSa“ in Marpingen verschaffen. Während der Flugsaison (ca. Ende April bis Ende September) bietet die Segelfluggemeinschaft die Möglichkeit, die „IlSa“ in Marpingen im Rahmen eines Schnupperwochenendes kennenzulernen ohne direkt Mitglied zu werden.

Die FSG „IlSa“ Marpingen im Internet